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FW-MK: Aus dem Archiv – Vor 30 Jahren. Schweres Grubenunglück in Borken

Iserlohn (ots) – Vor 30 Jahren gab es in der Grube Stolzenbach im nordhessischen Borken ein schweres Grubenunglück. Drei Mitglieder unserer „Sondereinheit Rettungshunde Ortungstechnik“ (SE-RHOT) waren damals an den Bergungsarbeiten beteiligt. Das Unglück überlebten nur 6 Bergleute, 51 Bergleute wurden damals getötet. Die Bergungstrupps hatten größte Schwierigkeiten die Verschütteten zu finden. Nach Aussage der Grubenwehren hätte es Wochen gedauert, ehe man die letzten vier toten Kumpel gefunden hätte. Dass es trotzdem relativ rasch gelang, ist dem Einsatz von Rettungshunden zu verdanken. Damals arbeiteten unsere drei Mitglieder (Marita und Harry Schulte, Bernd Krause) noch in der Rettungshundestaffel Wesel. 10 Jahre später wurde mit ihrer Unterstützung die „Sondereinheit Rettungshunde Ortungstechnik“ bei der Feuerwehr Iserlohn aufgebaut.

Anmerkung zu Bild 4: (Auf dem letzten Bild ist die Dachabdeckung des Lüftungsschachtes zusehen, von wo aus der Einstieg mit den Hunden in ein Schacht erfolgte. Im Vordergrund ist eine Waage. Hier mussten für die tierärztliche Begutachtung die Hunde vor dem Einstieg erst gewogen werden.)

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Iserlohn
Detlef Rutsch
Telefon: 02371 / 806 – 6
E-Mail: pressestelle-feuerwehr@iserlohn.de

Updated: 10/06/2018 — 06:05
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